Zu sehen ist ein dreidimensionales Objekt. Da das Objekt nur in einer digitalen Version und nicht physisch vorliegt, kann über die Maße nichts gesagt werden.
Der Objektträger
Der Objektträger ist eine vermutlich mit rotem Samt überzogene sehr dünne Tafel aus unbekannten Material. Darauf wurden, vertikal und horizontal mittig zentriert, zehn hohle Prismen mit dreieckiger Grundfläche montiert, die vertikal und direkt nebeneinander angeordnet sind. Die dreieckigen Grundflächen sind gleichseitig, wobei die Spitze des rechten Winkels auf die Betrachter zeigt. Dieser Gemäldetypus wird Riefelbild genannt.
Die linke Seite des Prismas
Bei frontaler Betrachtung des Objekts sind auf den linken Flächen der Prismen Fragmente des Gemäldes Ginevra de' Benci abgebildet, das Leonardo da Vinci zugeschrieben wird (*1452). Nico Franz hat das Original des Bildes verändert und um das mittige rechte Auge der Ginevra ein von einem goldenen Strahlenkranz umgebendes gleichseitiges Dreieck aufgezogen. Es ist Teil des finalen Schlussbildes seiner vielbeachteten Analyse der geometrischen Beziehungen in dem Gemälde. Sie sind Ausgangspunkt seiner These, dass das Gemälde nicht von Leonardo da Vinci gemalt worden sein kann und von einem Autor des späten 18.Jh. gemalt worden sein muss.
Die rechte Seite des Prismas
Auf der rechten Seite zeigen die Fragmente die Rückseite des großen Siegels der USA auf schwarzem Grund. Die grüne Färbung lässt darauf schließen, dass es der Rückseite der 1-Dollar-Banknote der USA entnommen wurde, wo es in dieser Form dargestellt wird. Bei beiden Bildern handelt es sich um Kopien der Originale.
Aufhängung des Objekts
Der Objektträger selbst ist beweglich und kann entlang der mittig angelegten y-Achse um jeweils 90 Grad nach links und rechts gedreht werden. Im Winkel von 30 Grad gedreht, wird durch die veränderte Perspektive die Fragmentierung aufgehoben. Es ist dann entweder das Bildnis der Ginevra de' Benci, bzw. des großen Siegels der USA sichtbar.